Der lange Weg zu Dr. Juchheim – ist das alles Betrug?

Vor etwas mehr als einem Jahr war ich auf der Suche nach einem Unternehmen, für das ich die Produkte verkaufen könnte als Ergänzung und Mehrwert für meinen Blog „Die Familienmanagerin“ (Du erreichst ihn unter dem Reiter Familienmanagerin).
Ich war auf der Suche nach einer fairen deutschen Firma mit echten Knallerprodukten, die zu meinen „Mädels“ passen, denn mit diesem Blog habe ich mir inzwischen eine stabile und große Community mit großartigen Frauen aufgebaut.

Mir war von vorne herein klar, das die ganze Sache Hand und Fuß haben musste, denn inzwischen habe ich soviel Vertrauensbonus von den Frauen erhalten, dass ich es mir inzwischen gar nicht leisten konnte, irgendetwas anzubieten, was nicht Hand und Fuß hat.
Mein Wunsch damals war eine Firma, die Haushaltsprodukte verkauft, gar kein leichtes Unterfangen, denn davon gibt es nicht viele.

Etwas zur gleichen Zeit hatte ich wieder Kontakt zu einer echten Powerfrau, die ich schon vorher kannte, deren Kontakt allerdings eingeschlafen, oder nennen wir es abgewürgt wurde, weil viele Missverständnisse im Raum standen. Ich empfand das als Schade, denn als ich diese Frau kennengelernt hatte, war sie mir sofort sympathisch, nur leider lag es nicht an mir und nicht an ihr sondern an vielen Neidern, Missgünstigen und unehrlichen Häuten, das wir gegenseitig plötzlich sauer auf uns waren.

Ich habe aus dieser Zeit gelernt, egal was passiert, wenn du jemanden wirklich sympatisch findest und der Kontakt plötzlich abbricht, sei mutig und sprich die Person direkt an. Lass dich nicht als Waffe von anderen benutzen.

Aber zurück zur Geschichte: Auch diese Person zeigte mir etwas, wo sie gerade für brannte. Ein gewisser Dr. Juchheim.
Kosmetik wollte ich damals nicht! Ich hörte ihr zu, bewunderte sie dafür, wie sehr sie von dem Geschäft begeistert war. Und ging nach Hause.

In den darauffolgenden Monaten beobachtete ich sie und diesen Dr. über die Social Media Kanäle, allerdings ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, mich diesem Geschäft anzuschließen. Kosmetik wollte ich nicht! Und außerdem hatte ich inzwischen mit Vileda-Home genau dass gefunden, wonach ich gesucht hatte. Ein verlässlicher Partner mit hervorragenden Produkten für den Haushalt. Ich war glücklich, meine Community war glücklich, alles war schön.

Immer mal wieder (wenn man sich in die Kreise des MLM begibt, passiert das oft) erhielt ich die verschiedensten Angebote mich irgendwelchen Firmen anzuschließen.
Ich habe (ich bin ja inzwischen alt genug 😉 ) mit den Jahren gelernt, dass ich solche Entscheidungen für oder gegen ein Business nicht spontan entscheide sondern immer damit eine gewisse Zeit schwanger gehe. Das sind manchmal Monate jetzt sogar ein Jahr geworden, aber ich nehme mir diese Zeit, um auf mein Bauchgefühl zu hören. Und wenn da irgendeine kleine Sache dabei ist, die mir Bauchschmerzen bereitet, dann lass ich die Finger davon.

Manchmal ist auch einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt. Oder es sind die falschen Leute. Wie oft habe ich es schon gehabt, das mir jemand völlig unbekanntes eine Freundschaftsanfrage auf Facebook schickt, wenn ich die annahm bekam ich 5 Minuten später eine private Nachricht a la „Hey ich hab mir dein Profil angesehen, ich finde dich interessant, willst du nicht bei mir einsteigen, ich hab den goldenen Graal und verdiene richtig viel damit. Schau dir dieses Video an und sag mir Bescheid!“

Solche Nachrichten ignoriere ich komplett. Ich habe noch nie gesehen das jemand in den Supermarkt geht und an der Tür stehen bleibt und ruft: „Hey Leute ich habe einen Mörderjob für euch alle!“

Das hat mich am Anfang echt verwirrt und ich konnte merken, wie ich bestimmte Firmen plötzlich ablehnte, nicht wegen Ihrer Produkte oder ihrer Karrierepläne, sondern wegen ihren verwirrten Anhängern.

Ich glaub jeder der mit MLM oder Networkmarketing schon mal in Berührung gekommen ist (und ich würde einfach mal behaupten, dass wir das alle sind, denn wer von euch hat nicht eine Tupperdose im Schrank? Und gib es zu, wir sind damals alle zu den Tupperpartys gelaufen, weil es Gastgeschenke gab und eigentlich wollten wir nie etwas kaufen und waren danach trotzdem arm, weil sich keine vor den anderen die Blösse geben wollte und als geizig dastehen wollte. UND weil die Produkte gut waren.) hat diese Erfahrung schon mal gemacht.

Ich mag das nicht, ganz ehrlich. Ich will nicht, dass mir wildfremde Leute vorwerfen, ich sei dumm, weil ich nicht mit einsteige. Ich habe viele Networker unter meinen Kontakten. Viele auch, die hoch getönt und tief gefallen sind. Wie viele suchen den goldenen Graal, das Business, mit dem man eben schnell ohne Arbeit Millionär wird. Leute, dass gibt es nicht!

Diejenigen, die wirklich erfolgreich sind bei ihren Firmen sind anders.
Vor jedem Erfolg steht harte Arbeit. Man muss zu 100% hinter den Produkten stehen. Vor allem sollte es Produkte geben. Und man muss das Business leben. Es darf sich nicht anfühlen wie Arbeit, es muss leicht sein, Spaß ist ganz wichtig. Es muss Spass machen und man
muss das Gefühl haben, anderen ein wirkliches Problem zu lösen.

So wie meine Powerfrau. Sie hat mir ihr Geschäft erst erklärt, als ICH sie gefragt habe. Sie hat mir in all der Zeit dazwischen Fragen beantwortet, ohne mich zu drängen eine Entscheidung zu treffen. Und sie wäre auch nicht sauer gewesen, wenn ich deutlich nein gesagt hätte.

Und dann kam der Morgen wo ich aufstand und erfuhr, das mein geliebtes Vileda-Home zum Jahresende 2017 den Direktvertrieb einstellt. (Gibt noch fette Rabatte bis dahin, schau einfach auf meine Vileda-Home-Seite, du findest sie oben im Menü)
Und wie der Zufall es wollte, war genau diese Powerfrau zu dem Zeitpunkt hier auf Mallorca zum Urlaub machen. Also hab ich sie angesprochen, ob sie mir das nochmal erklären könnte und ob ich die Produkte mal sehen könnte. Das war am Samstag dem 30.09.17

Wir trafen uns in einem Café, sie cremte, schickte mich eine Viertelstunde später aufs Klo vor den Spiegel und ich war total geplättet, denn ich sah wirklich ungelogen 10 Jahre jünger aus.
Da passte der Moment, da passten die Produkte und vor allem passte die Chemie zwischen mir und meiner Upline. Das war der Moment, wo ich gemeinsam mit ihr das Anmeldeformular ausfüllte.

Tja und nun brennt in mir das Feuer für Dr. Juchheim. Und das habe ich meiner Sponsorin Birgitt Erl zu verdanken.
Und wie diese Geschichte weiter geht, wohin mich dieser Weg, den ich gerade erst begonnen habe führt, das möchte ich in diesem Blog wie eine Art Tagebuch festhalten. Um anderen Menschen, die vielleicht ebenfalls vor genau so einer Entscheidung stehen zu motivieren und um zu zeigen, das es nicht die Firmen sind, die per se schlecht sind, sondern das es ganz viel darum geht, welche Leute dort arbeiten.

Wer im Network erfolgreich sein möchte, darf nicht als Lonesome Wolf das Rad neu erfinden, sondern muss zwangsläufig ein gutes Team hinter sich haben, auf das man sich zu 100% verlassen kann.

…to be continued….

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